ort: hanoi
wetter: 32 grad
von hoi an aus nahmen wir den bus bis nach hue. eigentlich wollten wir am naechsten abend bereits weiter mit dem nachtzug, doch am bahnhof teilte man uns mit, dass es keinen nachtzug nach ninh binh gibt. dann eben halt mit dem nachtbus. dazu aber spaeter. in hue besichtigten wir die alte zitadelle und unternahmen eine fahrt in einem drachenboot auf dem parfuemfluss. die stadt selbst hat sonst nicht wirklich viel zu bieten (ausser sehr guten restaurants…). deshalb zog es uns auch so schnell wieder weiter.
mit einer verspaetung von fast einer stunde (in vietnam sind nur die touribusse unpunektlich!) ging die fahrt los. die rede war von bequemen betten, in der realitaet waren das enge liegen, natuerlich hatten simons lange beine mal wieder keinen platz. die vietnamesen sind ja nicht bekannt fuer ihre groesse, dementsprechend sind simons beine ueberall in vietnam immer mindestens zehn zentimeter zu lang, egal ob im bus, im zug, auf den kleinen hockern, manchmal auch im bett, alles ist fuer seine laenge zu kurz. morgens um halb 6 erreichten wir also ninh binh. nach dem fruehstueck begaben wir uns mit einem roller nach tam coc, auch beruehmt als halong bay in den reisfeldern. umgeben von felsen liessen wir uns per boot durch die traumhaft schoene landschaft fuehren. danach erkundeten wir die umgebung. neben kleinen doerfern, tempeln und pagoden gibt es unzaehlige reisfelder und ueberall waren sie fleissig am ernten. erst wird der reis von hand geerntet, danach maschinell das korn vom gras getrennt. das gras wird spaeter entweder verbrannt oder fuer die wasserbueffel getrocknet, das korn wir getrocknet.
nach dem abstecher in diese wunderschoene landschaft gings mit dem zug weiter nach hanoi. nach zwei tagen in dieser lauten, geschaeftigen stadt und einem besuch im wasserpuppentheater warteten zum schluss noch zwei attraktionen vietnams auf uns: die halong bay und sapa. nach einer dreistuendigen fahrt gingen wir in halong city an deck unseres schiffs. nach dem mittagessen besichtigten wir zwei hoehlen, bevor wir die faszinierende wasserlandschaft der halong bay per kayak erkundeten. natuerlich durfte ein bad zwischen all den felsen nicht fehlen. am naechsten tag brachte das schiff einige der teilnehmer nach cat ba island, waehrend wir wieder zurueck nach hanoi fuhren.
am selben abend nahem wir den nachtzug nach lao cai. morgens um fuenf kamen wir an, mit dem minibus gings nochmal 1,5 stunden die berge hinauf bis nach sapa. fuer den selben tag meldeten wir uns fuer eine tour durch die bergdoerfer und reisfelder an. wir gingen davon aus, dass wir etwa fuenf stunden trekken wuerden. in wahrheit war dies aber mehr ein gemuetlicher spaziergang, waehrend welchem wir von drei black hmong frauen begleitet wurden (natuerlich wollten sie uns dann in ihrem dorf ihre ware verkaufen). trotzdem, die landschaft war unglaublich!
wieder mal mit einem roller machten wir uns am naechsten tag auf, um die wahnsinns landschaft um sapa auf eigene faust zu erkunden. hatten wir am tag davor noch regentropfen, zeigten sich dieses mal die reisterassen und saftig gruenen reisfelder dank der sonne in ihrer ganzen schoenheit, in leuchtendem gruen. eine wirklich atemberaubende landschaft hier oben. ja, das ist vietnam!
mit dem nachtzug gings dann am abend wieder zurueck nach hanoi. hier verbringen wir nun noch zwei tage. am freitag, puentklich zur wm, fliegen wir nach kuala lumpur, wo wir etwa zehn tage sein werden, bevor wir in singapur noch shoppen gehen. und in 16 tagen sind wir wieder zu hause.
haltet uns ueber die fussballresultate auf dem laufenden, HOPP SCHWIIZ! bis bald und ganz liebe gruesse
hmong und pho



hey simon und miriam!
ich bechumme gad fernweh! hebed eu sorg und chömed guet wider hei! glg…. david
merci für die spannende reisebricht… und au für d charte wo ier gschickt hen