ort: winterthur wetter: sonnig, morgens um halb 8 etwa 24grad
wir habens geschafft. nach zwoelf langen stunden im flugzeug hat uns die emirates wohlbehalten in der schweiz abgesetzt. dort wurden wir grossartig empfangen, was fuer ein schoenes gefuehl, wieder zu hause zu sein!
in singapur haben wir die zeit vor allem mit shoppen verbracht. gluecklicherweise war naemlich gerade ausverkauf, was vor allem mein frauenherz hoeher schlagen liess =) nach drei tagen in diesem faszinierenden stadt-staat mit wunderbarem essen und unglaublich vielen verbotsschildern verbrachten wir die letzte nacht unserer reise in bangkok. in bangkok war dieses mal spuerbar mehr los als beim letzten besuch im april. die „versauten“ denkmale wurden bereits wieder weiss gestrichen, von den rothemden keine spur mehr. nur das abgebrannte shoppingcenter zeugte noch von der turbulenten zeit im mai.
es war natuerlich auch etwas wehmut dabei, als wir am 25.06. das flugzeug nach hause bestiegen, aber das gefuehl, nun mit einem rucksack voller erlebnisse und wunderbarer erinnerungen heim zu reisen war einfach toll. der ueberwaeltigende empfang am flughafen liess schlussendlich die wehmut ausser acht.
und nun sind wir wieder hier, seit knapp einer woche, in unserem geliebten winterthur. wir leben uns wieder ein, geniessen das sommerwetter in vollen zuegen, freuen uns auf die vielen konzerte und die zeit mit unseren familien und freunden. falls uns dann doch bald mal wieder das fernweh packt, so denken wir einfach an unsere naechste reise im oktober: NEW YORK. dieses mal verreisen wir aber nicht alleine, nein, dieses mal nehmen wir die familie gleich mit. und dieses mal solls auch mit dem tattoo bei noon endlich klappen. aber dazu dann mehr im oktober. bis dahin…
hier noch die tatsaechlich zurueck gelegte strecke in asien:
so, die zeit ist um. wir kommen heim. am freitag. um 20.45 uhr, jaaaa, genau waehrend die schweizer ihr letztes spiel spielen. vollgepackt mit vielen erlebnissen und erinnerungen. es war die beste entscheidung, die wir getroffen haben. so viele menschen, die wir kennengelernt haben, so viele wunderschoene landschaften, die wir gesehen haben, so viele tiere, so viel neues essen… es war einfach nur WOW, in worte fassen ist ziemlich unmoeglich. trotz allem: wir freuen uns auf zu hause.
wir werden sentimental und moechten uns nun mal bedanken. als erstes bei unseren allerbesten familien, dafuer, dass ihr uns immer unterstuetzt habt und vor allem die mamis, die sich um das administrative gekuemmert haben, waehrend wir draussen in der welt waren. DANKE!
danke an die besten freunde, die man sich vorstellen kann, dafuer, dass ihr immer fuer uns da wart als wir nicht da waren, wir freuen uns sehr auf euch! (01. juli im schmalen handtuch, hat schon jemand reserviert? einen framboise fuer mich…)
danke an simone, johanna und michelle, ihr wisst fuer was.
danke an mein team im ksw, dass ihr mich vertreten habt, mir die auszeit genehmigt habt und mich nun wieder bei euch empfaengt!
danke an unsere untermieterinnen fuers vertreten und aufpassen unserer wohnung in the one and only steinberggasse.
danke an alle bekannten und unbekannten leser, die uns auf unserer reise begleitet haben.
und danke an den erfinder von skype.
wos uns jetzt am besten gefallen hat waehrend der reise?
in neuseeland.
das beste erlebnis auf der reise?
welches?
was wir am meisten vermisst haben?
unser sauberes, wohlriechendes bett, kaffee, guten schweizer kaese, papis spaghetti, konzerte, natuerlich mein streckeisen und vor allem familie und freunde.
und ja, wir wuerden es wieder machen, klar. nein, es gibt kein land, in welchem es uns nicht gefallen hat. und nach neuseeland und malaysia wuerden wir sofort wieder gehen. ja, das geld hat gereicht (ausser wir verausgaben uns hier in singapur noch beim shoppen).
haben wir auch was gelernt auf dieser reise? ja, taetowierungen ueberwinden grenzen und schaffen ganz viele neue kontakte. und HOME IS WHERE THE HEART IS, unsere herzen sind ganz klar bei euch, in der schweiz und natuerlich in der besten stadt der schweiz: rock city winterthur!
was aber geschah eigentlich noch in der zwischenzeit? wir sind ja noch nicht ganz zu hause.
von unserer tierischen begegnung im dschungel noch immer nicht ganz erholt machten wir uns auf den weg nach melaka. wir gingen davon aus, dass wir lediglich einmal umsteigen muessten. schlussendlich sah das dann aber so aus: vom taman negara gings erst mal nach jerantut. dort nahmen wir den bus nach temerloh. auf dem weg dorthin erwaehnte der busfahrer, dass er naechste bus nach melaka erst um 17 uhr fahren wuerde, also mehr als fuenf stunden nach unserer ankunftszeit. daraufhin bestiegen wir in temerloh den bus nach kuala lumpur. dort mussten wir mit der monorail durch die ganze stadt, bis zum anderen busbahnhof. in kuala lumpur setzten wir uns nochmals fuer zwei stunden in den bus nach melaka und zu guter letzt brachte uns ein local bus noch ins stadtzentrum.
in melaka verbrachten wir die zeit vor allem mit shoppen und essen. wir lernten dort in einem cafe beim fruehstueck zwei einheimische kennen, mit denen wir mehr oder weniger den tag verbrachten (im cafe, da die beiden dort arbeiten). so verliessen wir melaka ohne dass wir uns gross die sehenswuerdigkeiten angesehen haetten, dafuer mit etwas wehmut.
von melaka aus konnten wir mit dem bus direkt bis nach singapur fahren, ohne umsteigen. gesagt, getan. wir mussten lediglich den bus verlassen um uns in malaysia auszustempeln und spaeter um uns in singapur anzumelden. die zeit hier in singapur verbringen wir wiederum vorwiegend mit essen und shoppen (was hier also kaum zu umgehen ist…).
dies war dann wohl der letzte bericht waehrend unserer reise. die fotos von malaysia und singapur werden wir dann von zu hause aus updaten. vielleicht gibts auch mal wieder ein brichtli, wir werden es euch wissen lassen.
also, we see you when you see us, danke und bis bald, die allerliebsten gruesse aus singapur
ort: taman negara nationalpark, malaysia wetter: vielleicht 30 grad, oder 32
natuerlich konnten wir vietnam nicht verlassen, ohne uns in die heimische kueche einfuehren zu lassen. bei einem kochkurs erlernten wir das zubereiten von papayasalat (in asien gibts leckere gruene papayas) und vegetarischem pho, einem nationalgericht der vietnamesen. wie bei den anderen beiden kochkursen fehlte auch dieses mal der besuch auf dem markt nicht.
wwf, greenpeace, pro juventute, medecins sans frontieres. viele von uns spenden jaehrlich einen betrag an eine ngo. was aber mit dem geld wirklich geschieht, davon bekommen wir schlussendlich fast nichts mit. in hanoi bekamen wir einmal die gelegenheit, uns vor ort anzusehen, was wirklich mit spendengeldern geschieht (oder zumindest mit einem teil davon). simon erkundigte sich bei green cross, ob es die moeglichkeit gaebe zu erfahren, wohin „sein“ gespendetes geld fliesst. wir wurden daraufhin ins vietcot spital eingeladen. greencross unterstuetzt seit vielen jahren das vietcot, wo prothesen und orthesen fuer agent orange opfer hergestellt und angepasst werden. noch immer werden in ganz vietnam menschen mit koerperlichen behinderungen aufgrund von agent orange geboren. diese koennen sich dann bei einem zentrum des vietcot melden (es gibt mehrere in vietnam) und erhalten gratis eine prothese oder orthese. ein sehr interessanter besuch.
mit airasia hoben wir nach vier wochen ab, richtung malaysia. erster halt dort war kuala lumpur. wimmelte es in hanoi noch von millionen hupender motorroller, waren wir in kuala lumpur von den neuesten autos aller marken umgeben. auch die strassenverkaeufer waren ploetzlich weg, ersetzt durch kentucky fried chicken, burger king und mc donalds. trotz der vielen wolkenkratzer und der riesigen shoppingzentren, kl hat sich uns von seiner schoensten seite gezeigt. natuerlich haben wir die petronas towers besucht (auf der bruecke waren wir nicht, kamen zu spaet) und auch den kuala lumpur tower, wo wir im angrenzenden stueck regenwald noch auf eine schlange und ein paar affen trafen. daneben konnte ich mal wieder ausgiebig shoppen.
nachdem wir mehr oder weniger alle sehenswuerdigkeiten kuala lumpurs abgeklappert hatten, zogs uns weiter richtung berge. die cameron highlands sind vor allem bekannt wegen der riesigen teeplantagen. daneben waechst hier vor allem eines: erdbeeren. so kann man sich hier neben essbaren erdbeeren in allen moeglichen variationen auch mit erdbeerischen souvenirs eindecken. von pluescherdbeeren ueber schluesselanhaenger bis zu ohrenwaermer gibt es alles was das erdbeeri herz sich nur vorstellen kann. natuerlich durfte ein besuch auf einer teeplantage nicht fehlen, inklusive fuehrung durch die fabrik. ebenso bekamen wir hier die groesste blume der erde zu gesicht, die rafflesia. in einem orang asli dorf (ureinwohner malaysias) uebten wir uns zudem im blasrohr schiessen.
nach den kuehleren temperaturen in den cameron highlands gings mit dem bus wieder zurueck in die hitze, in den aeltesten regenwald der welt: den TAMAN NEGARA. per boot wurden wir flussaufwaerts bis nach kuala tahan gefahren, quasi dem eingang zum nationalpark. bereits am ersten abend nach der ankunft begaben wir uns mit einem guide auf eine nachtsafari durch den dschungel. die geraeuschkulisse war ueberwaeltigend. an diesem abend zeigten sich uns skorpione, sticky insects, riesige heuguemper und wild.
am naechsten morgen machten wir uns auf den weg zur laengsten haengebruecke der welt: dem canopy walkway. die ueber 500 meter lange bruecke (nur 280 meter waren offen, rest wird renoviert) fuehrt teilweise ueber 45 meter hoehe durch die baumwipfel. ich war nicht die einzige, die froh war, wieder festen boden unter den fuessen zu haben. danach erklommen wir einen huegel, von welchem wir einen wunderbaren blick ueber den taman negara hatten. heute zeigten sich uns viele verschiedene voegel, nager und zwei grosse warane. abends versuchten wir unser glueck nochmals von einem hochstand aus. immerhin eine schlange und wild.
nun, wer seit mehr als fuenf monaten auf ein richtiges abenteuererlebnis unsererseits wartet, hier kommt es. mit dem schiff machten wir uns mit zwei japanern frischfroehlich auf den weg durch den dschungel, um von einer huette aus zurueck zum dorf gehen zu koennen. erst sahen wir uns noch einen wasserfall an. die japaner blieben dort und wollten mit dem schiff zurueck ins dorf. simon und ich begaben uns auf den ca. 8.5kilometer langen weg. wir kamen aber nur gerade etwa 150meter weit. da rutschte uns beiden das herz in die hose. irgendwo neben uns im dickicht des dschungels ertoente ein dermassen furchteinfloessendes knurren eines malaischen tigers, dass wir die beine in die haende nahmen und so schnell als moeglich zurueck zum fluss rannten. zum glueck war unser boot noch da! nein, wir haben den tiger nicht gesehen (wir sind uns nicht sicher, ob wir darueber nun froh oder ungluecklich sein sollen, tendieren aber zu ersterem…), aber gehoert, und nein, wir haben kein foto gemacht, ihn auch nicht gestreichelt oder mit ihm gespielt. aber dieses erlebnis ging uns beiden durch mark und bein.
die letzte station auf der malaiischen halbinsel wird morgen angesteuert: melaka. nein, da gibt es ganz sicher keine tiger. ab montag werden wir uns noch ein wenig in singapur umsehen, bevor wir am donnerstag fuer eine nacht nach bangkok zurueck kehren und von dort am freitag ueber dubai nach hause fliegen. ankunftszeit in kloten: 20.45 uhr.
wir schicken euch etwas malaiische sonne,untermalt von tigergebruell, gruessen euch ganz lieb und: wir freuen uns auf euch! bis bald
von hoi an aus nahmen wir den bus bis nach hue. eigentlich wollten wir am naechsten abend bereits weiter mit dem nachtzug, doch am bahnhof teilte man uns mit, dass es keinen nachtzug nach ninh binh gibt. dann eben halt mit dem nachtbus. dazu aber spaeter. in hue besichtigten wir die alte zitadelle und unternahmen eine fahrt in einem drachenboot auf dem parfuemfluss. die stadt selbst hat sonst nicht wirklich viel zu bieten (ausser sehr guten restaurants…). deshalb zog es uns auch so schnell wieder weiter.
mit einer verspaetung von fast einer stunde (in vietnam sind nur die touribusse unpunektlich!) ging die fahrt los. die rede war von bequemen betten, in der realitaet waren das enge liegen, natuerlich hatten simons lange beine mal wieder keinen platz. die vietnamesen sind ja nicht bekannt fuer ihre groesse, dementsprechend sind simons beine ueberall in vietnam immer mindestens zehn zentimeter zu lang, egal ob im bus, im zug, auf den kleinen hockern, manchmal auch im bett, alles ist fuer seine laenge zu kurz. morgens um halb 6 erreichten wir also ninh binh. nach dem fruehstueck begaben wir uns mit einem roller nach tam coc, auch beruehmt als halong bay in den reisfeldern. umgeben von felsen liessen wir uns per boot durch die traumhaft schoene landschaft fuehren. danach erkundeten wir die umgebung. neben kleinen doerfern, tempeln und pagoden gibt es unzaehlige reisfelder und ueberall waren sie fleissig am ernten. erst wird der reis von hand geerntet, danach maschinell das korn vom gras getrennt. das gras wird spaeter entweder verbrannt oder fuer die wasserbueffel getrocknet, das korn wir getrocknet.
nach dem abstecher in diese wunderschoene landschaft gings mit dem zug weiter nach hanoi. nach zwei tagen in dieser lauten, geschaeftigen stadt und einem besuch im wasserpuppentheater warteten zum schluss noch zwei attraktionen vietnams auf uns: die halong bay und sapa. nach einer dreistuendigen fahrt gingen wir in halong city an deck unseres schiffs. nach dem mittagessen besichtigten wir zwei hoehlen, bevor wir die faszinierende wasserlandschaft der halong bay per kayak erkundeten. natuerlich durfte ein bad zwischen all den felsen nicht fehlen. am naechsten tag brachte das schiff einige der teilnehmer nach cat ba island, waehrend wir wieder zurueck nach hanoi fuhren.
am selben abend nahem wir den nachtzug nach lao cai. morgens um fuenf kamen wir an, mit dem minibus gings nochmal 1,5 stunden die berge hinauf bis nach sapa. fuer den selben tag meldeten wir uns fuer eine tour durch die bergdoerfer und reisfelder an. wir gingen davon aus, dass wir etwa fuenf stunden trekken wuerden. in wahrheit war dies aber mehr ein gemuetlicher spaziergang, waehrend welchem wir von drei black hmong frauen begleitet wurden (natuerlich wollten sie uns dann in ihrem dorf ihre ware verkaufen). trotzdem, die landschaft war unglaublich!
wieder mal mit einem roller machten wir uns am naechsten tag auf, um die wahnsinns landschaft um sapa auf eigene faust zu erkunden. hatten wir am tag davor noch regentropfen, zeigten sich dieses mal die reisterassen und saftig gruenen reisfelder dank der sonne in ihrer ganzen schoenheit, in leuchtendem gruen. eine wirklich atemberaubende landschaft hier oben. ja, das ist vietnam!
mit dem nachtzug gings dann am abend wieder zurueck nach hanoi. hier verbringen wir nun noch zwei tage. am freitag, puentklich zur wm, fliegen wir nach kuala lumpur, wo wir etwa zehn tage sein werden, bevor wir in singapur noch shoppen gehen. und in 16 tagen sind wir wieder zu hause.
haltet uns ueber die fussballresultate auf dem laufenden, HOPP SCHWIIZ! bis bald und ganz liebe gruesse
also, als erstes mal ein ratespiel: wieviele personen haben in einem bus mit 16 sitzen platz?
die zeit in der metropole saigon verbrachten wir vorwiegend mit regem austausch mit mel und stef und sehr wenig sightseeing. einmal liessen wir uns zu einer tour durch die stadt, auf einem roller, ueberreden. ein erlebnis war das schon, mitzuerleben, wie die beiden uns durch die abertausenden von rollern sicher rumkutschierten. fuer einen aussenstehenden mag dieser verkehr ziemlich chaotisch wirken, aber die haben irgendwie ihr ganz eigenes system im strassenverkehr. am sonntag verabschiedeten wir uns dann von mel und stef, die beiden sind mit einer alten russischen minsk irgendwo in asien unterwegs. an dieser stelle nochmals ganz herzlichen dank fuer die super tipps von euch und passt auf euch auf!
wir entschieden uns gegen strand und meer und fuer zentrales hochland. unser erster stopp im hochland: dalat. dalat ist bekannt fuer seine eher verrueckten sehenswuerdigkeiten, fuer kaffeeplantagen und fuer kuehleres klima. wie war das schoen, endlich mal wieder ohne klimaanlage zu schlafen, nicht zwei mal taeglich kleider wechseln zu muessen und abends auch mal wieder einen duennen pulli zu tragen (so hatten wir die nicht umsonst mitgeschleppt). am ersten tag liessen wir uns von zwei easyridern fuer eine eintaegige tour durch die umgebung von dalat ueberreden. die easyrider sind eine gruppe von motorradfahrern, welche die touris durch die gegend fahren und dabei noch einiges ueber land und leute erzaehlen. mittlerweile gibt es in dalat unzaehlige agenturen, welche ungefaher dasselbe anbieten. die beiden brachten uns zu pagoden, zeigten uns eine pilzfarm, kaffeeplantagen, eine seidenfabrik, eine nudelfabrik, das crazy house und den alten bahnhof von dalat. die tour war insgesamt sehr lehrreich, doch die beiden versuchten den ganzen tag ueber, uns zu einer fuenftaegigen tour bis nach hoi an zu ueberreden. als wir dann unser busticket vor ihren augen kauften, wurden sie etwas sauer aber liessen uns endlich in ruhe.
tags darauf bewegten wir uns mal wieder auf unseren eigenen fuessen, wir gingen trekken. durch pinienwaelder und dschungel fuehrte uns unsere tour auf einen huegel, von welchem wir eine tolle aussicht auf dalat und die gesamte umgebung hatten.
von dalat aus gings mit einem minivan weiter nach buon ma thout. wie schon im bus von saigon nach dalat waren wir die einzigen touristen im bus. in buon ma thout gibts einen grossen wasserfall, den wir uns eigentlich ansehen wollten, doch aufgrund der verspaetung des buses reichte uns die zeit dafuer nicht mehr. so besichtigten wir eingehend den markt von buon ma thout und schlenderten noch etwas in der stadt herum.
eigentlich wollten wir von buon ma thout aus nach kon tum. laut reisebuero gibts dahin aber keinen direktbus, so dass wir erst mal bis nach pleiku fahren mussten. weiss jemand von euch, wie stinkfrucht riecht? als wir vom hotel abgeholt wurden, hatten wir angst, dass der eine mitfahrer mit seiner stinkfrucht ebenfalls nach kon tum will. zum glueck stieg er in einen anderen bus ein. aber was ist nun besser, eine kotzende frau im bus oder stinkfrucht? in pleiku angekommen, konnten wir gleich umsteigen in einen kleinen vw bus, welcher uns nach kon tum brachte. nachdem wir im hotel eingecheckt hatten, liehen wir uns einen roller aus. zuerst besuchten wir ein kinderheim. von einem 11jaehrigen jungen wurden wir durch das heim gefuehrt, in welchem anscheinend etwa 40 kinder jeglichen alters leben (liebe gruesse an dieser stelle an buschki, marina, johanna, anja-maija). anwesende betreuerinnen an diesem tag haben wir etwa sechs gezaehlt fuer all die kinder. neben eigenen huehnern und schweinen, einem tschuttiplatz (wo simon sein koennen spaeter demonstrierte, jedoch verlor) und einem grossen gemuesegarten gibt es hier auch eine schule fuer die kinder. trotz enger platzverhaeltnisse und wahrscheinlich fehlendem heimkonzept haben die kinder einen sehr guten eindruck auf uns gemacht. die maedchen haben mir sogar ABBA vorgesungen, i have a dream (gruss an buschki). danach duesten wir durch die wunderschoene umgebung von kon tum, mit den kleinen doerfern rundherum, den reisfeldern und kaffeeplantagen.
dann kam die fahrt von kon tum nach danang (um nach hoi an zu kommen, mussten wir erst nach danang…). puenktlich erschienen wir am busbahnhof. wir wurden von den einheimischen erst mal eingehend betrachtet, jeder fummelte an unseren tattoos rum, zogen simon das tshirt hoch um sicher zu sein, dass er wirklich keine weiteren auf brust oder ruecken hat, wollten mit unseren ipods musik hoeren… nun, wieviele personen haben also in einem bus mit 16 sitzen platz? 16, in der schweiz, richtig. nicht aber in vietnam, neeeein, hier passen 29 leute in einen bus mit 16 sitzen rein, ja, 29!!! wie das gehen soll und wo die alle platz haben, wollt ihr gar nicht wissen. so war dann auch die busfahrt unendlich lange, es war heiss, eng, stickig. zudem verfolgte uns das kotz-glueck: eine mutter stopfte ihren pummeligen sohn erst mit kaugummis, streichwuersten und crackers voll, nur damit er kurze zeit spaeter alles wieder hergeben konnte. dann fenster auf und volle tuete raus. toll. zwei mal wurden wir noch von der polizei angehalten und mit ein bisschen schmiergeld kamen auch alle 29 passagiere in danang an. ja, so eine busfahrt hier in vietnam, die ist lustig. natuerlich waren wir die einzigen touristen. eben: willst du was erleben, dann komm nach vietnam.
total erschoepft brachte uns der local bus am selben tag noch nach hoi an. diese schoene kleine stadt kann einen finanziell ja richtig in den ruin treiben (spenden werden nach wie vor sehr gerne entgegen genommen). in den strassen reihen sich schneiderei an schneiderei, ein kleid ist schoener als das andere. klar haben wir einige dinge in auftrag gegeben, hier kommt man einfach nicht daran vorbei. sogar schuhe, taschen, unterwaesche, einfach alles wuerden sie hier einem auf den leib schneidern, ein wahres (frauen-)paradies! neu eingekleidet heisst unser naechstes ziel dann hue, die alte kaiserstadt.
neue fotos gibt es bald wieder. bis dahin hinterlassen wir ganz herzliche, heisse, sonnige gruesse.
das tapfere schneiderlein und sein helferlein
p.s. wir haben weiterhin kein zugriff auf unseren facebook-account
pps. antwort an buschki: klar komm ich mit dir mit im august (hab ja jetzt ein neues kleid…)
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